Welche Grenzen markieren die Grenzsteine?
In der Grafschaft Hauenstein wurde erstmals 1544 ein Landhag oder Letze erwähnt. Sie verlief von der Albschlucht nördlich von Albbruck bis zur Schlücht nördlich von Gurtweil und war Eigentum der Grafschaft. Sie bestand aus einem bis 50 Schritt breiten Grünstreifen aus Hagebuchen, Hagedorn, Brombeerruten und ähnlichem Gestrüpp, der ein Durchdringen sowohl für Reiter, als auch Fußsoldaten, wenn nicht unmöglich machte, so doch erheblich erschwerte. Zur Angreiferseite wurde ein Graben ausgehoben und mit dem Aushub ein Wall errichtet. Durch die Letze führten gesicherte Verkehrswege, aber auch geheime Schlupflöcher zur unbemerkten Erkundung der anderen Seite. Der Verlauf der Letze war durch Grenzsteine markiert. Sie waren mit der Fichte, dem Symbol der Grafschaft, und einem L für Letze markiert. (Franz Falkenstein: Der Vordere Landhag oder Letze. Eine uralte Befestigungslinie zwischen der Alb und Schlücht.)
Diverse Grenzsteinsammlungen befinden sich in:
- Einungsstube Dogern im Gasthaus Hirschen (nach Anmeldung)
- Innenstadt Wehr am alten Schloss (öffentlich)
- Schloss Bonndorf
- Bonndorf-Dillendorf
- Wutach-Münchingen
- Lörracher Burghof
- Schloss Heitersheim
Veranstaltungsdetails
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