Themenführung: Bienen bei den Kelten
Kultur | · 02.05.2026, 11:00 - 12:00 Uhr
Bereits früh in der Menschheitsgeschichte wurde der Nutzen der Biene und ihrer Erzeugnisse erkannt. Mit der Sesshaftigkeit der Menschen wurden erste Behausungen für Bienen eingerichtet, um deren kostbaren Produkte fortlaufend nutzen zu können. Neben Honig als Süßungsmittel kam im Handwerk vor allem Bienenwachs zum Einsatz. Wissenswertes über die Haltung und Nutzung der Biene sowie über ihre Produkte in der keltischen Eisenzeit erfahren die Teilnehmenden bei diesem Rundgang.
Bienen und ihre Erzeugnisse in der Zeit der Kelten
Bereits lange vor der keltischen Eisenzeit wussten Menschen die Produkte der Bienen zu schätzen. Mit der Sesshaftwerdung entstanden erste gezielte Formen der Bienenhaltung. Anstelle der reinen Wildhonigsammlung wurden einfache Behausungen geschaffen, um Bienenvölker dauerhaft anzusiedeln und ihre Erträge regelmäßig nutzen zu können.
Auch in der keltischen Welt waren Bienen von großer wirtschaftlicher und kultureller Bedeutung: Honig war das wichtigste Süßungsmittel der Zeit. Da Zucker unbekannt war, stellte Honig eine kostbare und vielseitig einsetzbare Zutat dar – sowohl in der täglichen Ernährung als auch bei besonderen Anlässen. Zudem diente er zur Herstellung von Met, einem honigbasierten Getränk.
Ein unverzichtbarer Rohstoff im Handwerd war das Bienenwachs. Es wurde unter anderem für die Herstellung von Wachstafeln, zum Abdichten von Gefäßen oder für Gussverfahren im Metallhandwerk genutzt.
Darüber hinaus fanden Bienenprodukte vermutlich auch in der Heilkunde Verwendung.
Die Führung vermittelt anschaulich, wie Bienen gehalten wurden, welche Werkzeuge und Techniken zum Einsatz kamen und welche Bedeutung die Imkerei im wirtschaftlichen Gefüge einer frühkeltischen Siedlung hatte.