Recht und Unrecht – Hexenverfolgung wahre und unwahre Geschichten
Kultur | Tuttlingen · 30.04.2026, 18:00 - 19:30 Uhr
Die Hexenprozesse zwischen 1597 und 1622 in Tuttlingen gehörten zur Hochphase der Verfolgung im Südwesten. Den Beschuldigten wurden schwere Vergehen vorgeworfen – darunter Schadenszauberei, Kindsmord, Teufelspakt und Teufelsbuhlschaft.
Entgegen einem gängigen Vorurteil fanden Hexenverfolgungen nicht nur in katholischen Gebieten statt. Auch protestantische Territorien wie das Herzogtum Württemberg, zu dem die Herrschaft Tuttlingen seit 1404 gehörte, waren betroffen. Zwischen 1597 und 1622 wurden in Tuttlingen 15 Frauen, die der Hexerei bezichtigt wurden, hingerichtet. Die letzte Hexenhinrichtung fand 1622 statt. Den Beschuldigten wurden schwere Vergehen vorgeworfen – darunter Schadenszauberei, Kindsmord, Teufelspakt und Teufelsbuhlschaft.
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