Raus ins Kloster: FunTastic Comedy Night: Portnoy, Armstrong & Miller
Drew Portnoy
Der US-Amerikaner Drew Portnoy wählte in der Mittelstufe unschuldig Deutsch als Fremdsprache, weil niemand anderes sich für diese Sprache interessierte. Er wusste damals noch nicht, wie sehr dies sein Leben formen (verändern?) würde. Ende der 90er tauschte er nämlich die Rocky Mountains seiner Heimat Colorado, gegen das Berliner Nachtleben ein und zweifelt immer noch ob diese Entscheidung richtig war, besonders seitdem er Vater geworden ist.
Gefragt auf Bühnen überall auf dem Kontinent, tritt Drew in deutsch sowie in englisch auf und teilt mit viel ängelsächsischer Selbstironie gegen die Deutschen, die Berliner, seine Familie und vor allem gegen sich selbst aus. Drew war jahrelang als Auslandskorrespondent in Berlin tätig und er nutzt seine tiefen Kenntnisse über die deutsche Kultur und Politik, um seinen Humor noch um einen Grad höher zu drehen.
Mehr unter www.ww.youtube.com/channel
Johnny Armstrong
Wie setzt man eine erfolgreiche Show fort, die aus krassen Gags besteht, abgeschossen von einem ebenso krassen Typen? Na klar! Einen draufsetzen! Im urkomischen zweiten Solo des Comedy-Hooligans bietet Johnny Armstrong eine komplett neue Show in englischer Comedy-Manier – nur eben auf Deutsch. Mit unvergleichlicher Pointen-Dichte feuert der gebürtige Brite Gags wie aus dem Maschinengewehr. Johnny zielt mit schwarzem Humor auf das Trauma des Lebens und lindert den Schmerz durch gemeinsames Lachen. Ein Manifest der Zusammenhanglosigkeit prall gefüllt mit kurzweiligen Geschichten, mariniert in Selbstironie und gewürzt mit Wortwitz. Wer einen roten Faden braucht, bedient sich einfach an Johnnys Barthaaren.
WARNUNG: Diese Show ist nichts für Weicheier, denn im Kampf gegen die Ödnis zieht Johnny alle Register.
Mehr unter www.johnny-armstrong.com
Nikita Miller
Nikitas Reise beginnt nach seinem ersten Studium im Bereich Informatik. “Das macht mir keinen Spaß, ich kann’s eh nicht.”, sprach er und machte sich auf den Weg ein Mann zu werden. Besser gesagt: auf den Weg seine Bestimmung zu finden. Er begab sich auf Umwege, schnupperte in den Arbeitsalltag eines Telemarketers, Umzughelfers, Türstehers und Bandarbeiters, erzielte Erfolge als Kampfsportler, verkaufte Schmuck aus dem Kofferraum, absolvierte ein zweites Studium in den Bereichen Philosophie und Rhetorik. Doch irgendwie war`s das auch nicht.
Glaubt man nun an Zufälle oder an Schicksal – eines Tages hat sich sein Leben schlagartig verändert. Es war der Tag, an dem er seine erste Comedy Show sah. Die Begeisterung über die Wortgewalt, den Witz, den Humor und die Bühnenpräsenz beeindruckten ihn so sehr, ja man könnte meinen, er habe alle weiteren Geschehnisse förmlich angezogen.
Am selben Abend noch begegnete er dem Kabarettisten Klaus Birk, der nach nur wenigen Minuten, die er Nikita zugehört hatte, sagte: “Deine Geschichten sind geil! Wieso erzählst du sie nicht auf der Bühne?”.
Und nur zwei Wochen später stand er auf der Bühne. Und erzählte. Über seine kasachischen Wurzeln. Seine russische Clique in seiner schwäbischen Heimat. Über die Erziehungsmethoden eines russischen Vaters. Und darüber, wie erschlagen er war, als er und seine Kumpels zum ersten Mal ein Pornoheft sahen.
Seitdem erzählt Nikita. Genauer: Seit Ende 2015. Er macht kein Stand-Up, allein schon deswegen nicht, weil er während seiner Performance sitzt. Er ist mit seinen Geschichten neu und einzigartig , und gleichzeitig taucht er in eine Welt ab, in der sich jeder wiedererkennen kann. Seine Erzählungen porträtieren Nikitas Jugend, gefärbt von russischen Einflüssen, zahlreichen unfassbaren Erlebnissen und der einen wichtigen Frage: Was bedeutet es denn, ein richtiger Mann zu sein? Nikitas Reise ist noch längst nicht zu Ende. Sie fängt gerade erst so richtig an. Und wer möchte, den nimmt er auf diese Reise mit.
Mehr unter www.nikita-miller.de