Israelkritik zwischen Antisemitismusvorwurf und Menschenrechtsidee
Der Antisemitismus-Vorwurf steht in den aktuellen politischen Auseinandersetzungen über den Palästina-Konflikt ständig im Raum. Handelt es sich dabei aber tatsächlich immer um Antisemitismus?
Der Soziologe und Politikwissenschaftler Lothar Heusohn thematisiert die Frage, ob es sich tatsächlich immer um Antisemitismus handelt? Er behandelt die Frage, welche Absichten und Ziele verfolgt werden und was das Ganze für die universelle Geltung der Menschenrechte bedeutet.
Lothar Heusohn hat Soziologie und Politikwissenschaft an der Universität Frankfurt/Main studiert. Von 1981 bis 2016 war er Fachbereichsleiter für Politik – Gesellschaft – Umwelt an der Ulmer Volkshochschule. Seit Anfang der 1970er Jahre engagiert er sich in der Solidaritäts- und Menschenrechtsarbeit speziell zu Lateinamerika, Schwerpunkte Chile, Argentinien, Nicaragua und Kuba. Mehrmalige Aufenthalte in diesen Ländern und anderen Regionen Süd- und Mittelamerikas. Vorsitzender des Lateinamerika-Komitees e. V. Ulm, des Vereins Ulmer Weltladen e. V. und des Fördervereins des Behandlungszentrums für Folteropfer Ulm.