Das wandernde Osterfeuer von Sankt Peter
Tradition | Sankt Peter · 05.04.2026
Es gilt als Symbol der Auferstehung und der Hoffnung auf ein ewiges Leben – das Osterfeuer! Am Ostersonntag-Nachmittag huschen Buben und Mädchen in die Kirche, bepackt mit kleinen Drahtgestellen, an denen drei bis vier Baumpilze hängen. Dabei stolze Eltern, die mit ihren Kindern die gut brennbaren Schmarotzer von den Baumstämmen gesammelt haben. Es folgt ein kurzer Gottesdienst, während der Mesner draußen das Osterfeuer entfacht. Jetzt will jeder sein Drahtkörbchen möglichst schnell ins Feuer halten, damit der Funke überspringt. Bald entwickelt sich viel Qualm – die Schwämme fangen Feuer. Punkt drei Uhr geht’s los. Die Kinder tragen diese brennende Botschaft dann über viele Kilometer von Haus zu Haus und von Bauernhof zu Bauernhof. Als Lohn gibt’s Geld und Süßigkeiten. Tipp: Nur bei der Schwammweihe vor der Barockkirche kann mal alle Kinder gemeinsam erleben.
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