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In der jüngsten Vergangenheit beschäftigen sich Medien und Gesellschaft wieder verstärkt und durchaus öffentlichkeitswirksam mit dem Thema des bedingungslosen Grundeinkommens. Insbesondere durch die zunehmende Digitalisierung und die zu erwartende Substitution von Arbeitsplätzen durch Roboter findet die Idee derzeit aufnahmebereiten Boden. Ginge es nach den Verfechtern der Industrie 4.0, könnte es Ziel werden, die Menschen, deren Arbeitsplätze durch die “Roboterisierung” wegfallen, entsprechend aufzufangen.
Was aber wollen eigentlich die Menschen und Bewegungen, Netzwerke und Organisationen, die die Idee seit mehr als 15 Jahren als emanzipatorisches Projekt tragen und voranzubringen versuchen? Eines scheint festzustehen: Das bedingungslose Grundeinkommen droht in den kommenden Krisenjahren zum Zankapfel zu werden. Die verschiedenen Interessensparteien werden es absehbar noch unterschiedlicher zu interpretieren versuchen als sie dies jetzt schon tun. Das Modell, über das die Schweiz 2016 abgestimmt hat, ist zum Beispiel ein ganz anderes als das, welches Finnland seit Januar 2017 nun von 2000 Menschen erproben lässt. Und die internationalen Unternehmen verfolgen wiederum ganz andere Ansätze und Ziele als globalisierungskritische Initiativen. Was also steckt wirklich dahinter und wie lässt es sich so ausgestalten, dass möglichst viele etwas davon haben und unser gesellschaftliches Zusammenleben damit auf neue Beine gestellt wird? Was erwarten die ursprünglichen Befürworter und eigentlichen Träger der Idee von diesem Konzept – und wie lässt es sich finanzieren?