!! ABGESAGT !! Lichtbildvortrag: Minderheiten und Minderheitenpolitik in China
Die VR China ist kein so homogener Einheitsstaat wie es bisweilen erscheint. 56 offiziell anerkannte Minderheiten machen zwar acht Prozent der Bevölkerung aus, stellen aber über 100 Millionen Menschen und bewohnen mehr als die Hälfte des Staatsgebiets, häufig sensible und rohstoffreiche Grenzregionen. Für Schlagzeilen sorgt die Unterdrückung der Tibeter und Uiguren, die Chinas Herrschaft nicht akzeptieren.
Andere Traditionen werden dagegen gepflegt. Die Politik der Zentralregierung gegenüber den Minderheiten ist sehr unterschiedlich und reicht von “positiver Diskriminierung” bis hin zu harter Repression. Der Lichtbildervortrag gibt einen Überblick über die wenig bekannte ethnische Vielfalt im “Reich der Mitte” und erläutert die Strategie der Kommunistischen Partei ihnen gegenüber.
Klemens Ludwig ist langjähriger Mitarbeiter der Gesellschaft für bedrohte Völker und der Tibet Initiative Deutschland. Er hat Tibet und China 1986 zum ersten Mal bereist und seitdem immer wieder, bis ihm China 2004 das Visum verweigert hat. Klemens Ludwig pflegt enge Kontakte zu den Tibetern im Exil und chinesischen Minderheiten. Zahlreiche Buchpublikationen und Reiseleitungen im Himalaya. (www.klemensludwig.de)